Donnerstag, 11. November 2010

"Ich geh mit meiner ...


.. Laterne ..."

Jetzt gerade
sind sie unterwegs!
Die Kindergartenkinder ....
so laut sie können, schmettern sie ihr Lied
und schwenken dabei ihre Lichter
in den selbstgebastelten Laternen!

"... da oben leuchten die Sterne
und unten da leuchten wir!"


Das Martinsfest ist eines der schönsten Feste
für die Kleinen.

Aber auch für uns Erwachsenen
hat sich am Tage des Hl. Martins
ein wunderschöner Brauch gehalten über die Jahrhunderte:
Das Martini-Gansl-Essen!

Woher dieser Brauch stammt,
darüber gibt es gleich mehrere Legenden.
Eine davon geht auf den Hl. Martin selber zurück,
der sich im 4. Jhdt vor den Bürgern der Stadt Tours
in einem Gänsestall versteckt haben soll
.
Er sollte zum Bischof ernannt werden,
doch er selber fand sich dieses Amtes nicht würdig.
Weil ihn aber die Gänse mit ihrem Geschnatter verraten haben,
ließ er zu den Feierlichkeiten seiner Bischofsweihe
Gänsebraten auftragen ...

Leckerer Gänsebraten steht auch heute noch in vielen Häusern
und in fast allen Restaurants auf dem Speiseplan!

Meine heurige Variante des Martini-Gansls
ist aber ausgesprochen tierlieb:



Ich hab schon vor Tagen
eine kleine Menge Gansl-Kekse gebacken.


Und diese werden
ein nettes Gastgeschenk abgeben
für meine Gastgeberin, die mich für morgen
zum Gansl-Essen eingeladen hat.

Die Idee der Martinigans
hab ich auch noch anders verarbeitet:




Die drei gestickten Herzen sind bereits verschenkt!
An drei ganz liebe Bloggerinnen,
die ich vorgestern persönlich getroffen habe!
Doch dazu bald mehr ...

Einen schönen Martinitag
wünsche ich euch allen,
besonders natürlich den Kleinen!



Übrigens:
Die Weihnachtsgans ist erst viele Jahrhunder später
in unserer Gegend auf dem Speiseplan aufgetaucht.
Der Brauch des Gänsebratens am Weihnachtsabend stammt
ursprünglich aus England ... aber das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte ...