Montag, 18. Mai 2009

Tolstoi kann warten ...

Das Wochenende hat sooo vielversprechend begonnen: Ein wolkenverhangener regnerischer Samstagmorgen ließ auf viel Zeit zum Lesen und Sticken hoffen. Also legte ich mir die Handarbeit zurecht und beschloß endlich meinen Tolstoi fertig zu lesen.



Doch das Lese- und Stickwetter hielt nur bis zum frühen Nachmittag und dann brach die Sonne durch! Nichts hielt mich mehr bei meinem Buch (trotz des gemütlichen Leseplatzes):



Tolstoi kann warten, doch die Erweiterung meines Rosengartens nicht.

Und so werkelte ich den restlichen Samstag und den ganzen Sonntag in meinem Rosengarten: Ich pflanzte neu gekaufte Stöcke ein und meine „New Dawn“, die bereits eine beachtliche Höhe von 2 m erreicht hat, wurde an ein exponiertes Plätzchen im neuen „Rosenzimmer“ übersiedelt.

Beflügelt vom herrlichen Duft meiner "Mme Plantier", die am Eingang des neuen Teils bereits blüht, ging die Arbeit perfekt von der Hand.




Sonntag abend jedoch hab ich mir ganz schnell ein Röschen gestickt, auf weißes Leinenband. Sozusagen als kleine Erinnerung an die gelungenen Arbeiten (und als kleine Abbitte an Tolstoi ...)
























PS.: Jetzt hätte ich doch fast was ganz Wichtiges vergessen:

An alle Freunde von Wandertombolas und einem wirklich wunderschönen Preis bei einer solchen: Schaut unbedingt bei Sylvia vorbei. Sie hat gerade eine Wandertombola laufen und der Preis, den sie gemacht hat, ist nicht nur schön sondern auch super praktisch für jede Stickerin ....
mehr sag i net!




Montag, 11. Mai 2009

Rose komm ...







Rose, komm! der Frühling schwindet,
Veilchen haben dich verkündet,
Maienblumen starben hin;
Öffne dich beim Lustgetöne
Dieser Fluren; komm o schöne
Holde Blumenkönigin !


Als du kamst im ersten Lenze,
Hingen tausendfache Kränze
Schon um Anger, Berg und Tal;
Ufer lockten, Wälder blühten,
Pomeranzen-Haine glühten
Weit umher im Sonnenstrahl.




Und du gingst mit leisem Beben
Aus der zarten Knosp' ins Leben;
Erd' und Himmel neigten sich;
Und es huldigten die Wiesen;
Nachtigallenchöre priesen,
Alle Nymphen liebten dich.


Goldne Schmetterlinge schlugen
Froh die Flügel; Winde trugen,
Wo die Luft in Jubel war,
Deinen Balsam; Herzen pochten
Dir entgegen; Mädchen flochten
Unter Perlen dich ins Haar.



Mit diesem Gedicht von Johann Georg Jacobi lade ich euch ein in meinen Rosengarten.



In den nächsten Wochen und Monaten soll ein Schwerpunkt meines Blogs meiner Lieblingsblume gewidmet sein:
Der Rose!